gmp-02 Deutscher Ärztetag, Zukunft der Apotheke mit Maximilian Buch und warum Ultraschall der Halsschlagadern Murks sein kann

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Unser Newsrückblick:

Ärztetag

Die Artikelsammlung des Deutschen Ärzteblattes zum DÄT, inklusive Artikel zu Physician Assistant, Weiterbildungsreform und Digitalisierung I und II.

Heilpraktiker nicht integrierbar in modernes Gesundheitswesen (von gwup).
Heilpraktiker entmachten
„Heilpraktiker sind außerhalb geltender Standards und anerkannter Wirksamkeitsmechanismen tätig … Die Delegierten fordern Gesetzesänderungen, um Patienten vor Gefahren durch Heilpraktiker zu schützen. Insbesondere alle invasiven Therapien sollte dem Berufsstand verboten werden … wie auch die Behandlung von Krebserkrankungen.“ https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2017/05/25/aerzte-wollen-heilpraktiker-entmachten

Ergänzung zur eHealth Debatte – Interview mit Dr. Karsten Neumann

Karsten Neumann war damals noch Geschäftsführer beim IGES Institut. Hier die erwähnte Studie:
IGES-TK-DigitaleAngebote

Inzwischen arbeitet er als Senior Advisor beim Competence Center Digital at Roland Berger. Über Twitter ist er hier erreichbar: @kjn3110

Pflegemafia

http://www.br.de/nachrichten/pflege-abrechnungsbetrug-netzwerk-100.html https://www.rbb-online.de/wirtschaft/beitrag/2017/05/betrug-verdacht-russische-pflegedienste.html

Wahl des neuen WHO Direktors Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus

Hier der erwähnte Artikel von foreign policy und hier die Artikelserie des Lancet.

Hier der Wiki-Eintrag von Dr. WHO

Interview mit Maximilian Buch – Versandhandelsverbot und Zukunft des Apothekerberufes

Nachgespräch

Rx Medikamente: ℞.
https://info.medikamente-per-klick.de/aktuelles/rx/

Apotheken – Tests (Beispiele)

Stiftung Warentest 2014
https://www.test.de/Apotheken-und-Versandapotheken-Beratung-Service-und-Preise-im-Test-4695736-0/
Marktcheck vom SWR
http://www.swr.de/
Beratung (WISO 2x)
Online problematisch: https://www.zdf.de/verbraucher/wiso/wie-gut-beraten-online-apotheken-100.html
Offline „sehr erschreckend“: https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2014/03/11/beratung-in-apotheken-sehr-erschreckend

Medizinmurks der Woche – Carotis-Duplex-Sonographie

 

2 Gedanken zu „gmp-02 Deutscher Ärztetag, Zukunft der Apotheke mit Maximilian Buch und warum Ultraschall der Halsschlagadern Murks sein kann

  1. Zur Apotheken-Debatte: Ob man in Zukunft weiterhin flächendeckend wohnortnahe Apotheken haben möchte, tangiert die Frage wie man sich sein Stadtbild und lokale Einkaufsstrukturen wünscht.

    Ich persönlich entscheide mich häufig dafür, den lokalen Einzehlandel dem Online-Versandhandel vorzuziehen, weil ich möchte, dass es weiterhin Läden in meiner Stadt gibt, zu denen man einfach hingehen kann und wo Menschen Arbeitsplätze bekommen – AUCH wenn es häufig teurer ist (und die Beratung oft genug weniger hilfreich ist als eine selbst durchgeführte Recherche).

    Entsprechend hafte ich der romantischen Vorstellung einer Apotheke an jeder Ecke und in jedem Dorf auch durchaus an (den Ausführungen des BPhD-Vertreters schwang meiner Wahrnehmung nach auch öfters ein wenig Romantik mit). Im Bereich des Gesundheitswesens trifft das Thema allerdings auf die begrenzten Ressourcen der Solidargemeinschaft, was eine differenziertere Betrachtung des Kredo “Kauf Lokal!” erforderlich macht.

    • Hm. Ich glaub’ ich versteh’ was Du meinst. Zunächst will ich nicht in die Falle tappen, Technikbestellungen (die ich fast ausschließlich online tätige) vorschnell mit Arzneimitteln zu vergleichen … und den Späti will ich auch nicht missen. Es bleibt ja auch (derzeit noch) eine Glaubensfrage.
      Für mich sprechen dennoch folgende Argumente für den Arzneimittelversand:
      – (OTC) Produktvergleich bzw. Produktauswahl ganz nach meinen Präferenzen (ich kann Meinungen, Studien etc.) ganz nach Belieben recherchieren und meine Auswahl treffen ohne mich mit den zufälligen Präferenzen des lokalen Apothekers auseinandersetzen zu müssen.
      – das beinhaltet auch den Preisvergleich
      – Dimension der … Menschlichen Inkompatibilität fällt weg.
      – Mensch muss nicht leise über die Tresen hauchen: “ham sie was gegen …”
      – Nicht an Öffnungszeiten gebunden

      Wichtig ist für mich, dass die Entwicklung in beide Richtungen politisch ermöglicht (bzw. nicht eine davon – Rx-Versandverbot – geblockt) wird.

      Was Dein Argument “Arbeitsplätze” betrifft: Da bin ich ganz Ökonom. Man muss sich immer im Klaren sein, dass die ggf. vorhandenen Vorteile einen Preis haben (und im Fall der Apotheken einen hohen), den die Solidargemeinschaft bezahlt – und damit andere Investitionen (Bezahlung der Pflege?, Prävention?, …) nicht tätigen kann. Kurzum: Wenn es wirklich nur Nostalgie ist bezahlen wir definitiv einen zu hohen Preis dafür. Wenn es gute Gründe für eine lokale Apotheke gibt (und da lasse ich mich gerne überzeugen) müssen auch diese den Preis rechtfertigen. Ein Arbeitsplatz an sich ist für mich noch kein Argument – das wäre eine ECHT teure ABM!
      Endnote: Im übrigen bin ich für ein bedingungsloses Grundeinkommen!

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